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Phosphat im Urin

Information

Die renale Phosphatausscheidung hängt von der glomerulären filtrierten Menge und der tubulären Phosphatrückresorption ab. Durch Änderungen der filtrierten Menge werden vor allem diätetische Schwankungen ausgeglichen.

Änderungen der Phosphatrückresorption werden überwiegend durch hormonelle Faktoren hervorgerufen.

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Probenmaterial und Abnahmehinweise

  • 1 ml Urin
  • Bis zu 5 Tage nach Abnahme bestimmbar (Lagerung bei 2-8°C)

  

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Indikation und Beurteilung

Indikation

  • Hyperparathyreoidismus
  • Störungen im Phosphathaushalt
  • Tubuläre Phosphatverluste
  • Fanconi-Syndrom

 

Methode

  • UV

Einheit

  • mmol/l

Referenzbereich

  • 13 - 44

 

Beurteilung

Erhöht

    • Hyperparathyreoidismus
    • Glukokortikoide

Erniedrigt

    • Hypoparathyreoidismus
    • Akromegalie
    • Hyperthyreose

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Stand: 10.05.2009
Saturday, 18. November 2017