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AP

Alkalische Phosphatase


Information

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Die alkalische Phosphatase (AP) kommt in allen Körperzellen vor.

Sie besteht aus verschiedenen Unterenzymen (Iso-Enzyme).

Die Aktivität im normalen Serum ist hauptsächlich auf das Leber- und Knochen-Iso-Enzym zurückzuführen.

Klinisch bedeutsam ist die AP vorallem als Cholestaseparameter und als Marker für verstärkte Osteoblastenaktivität.

 

 

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Probenmaterial und Beurteilung

  • 1 ml Serum
  • Bis zu 5 Tage nach Abnahme bestimmbar (Lagerung bei 2-8°C)

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Indikation und Beurteilung

Indikation

  • Leber- und Gallenwegserkrankungen
  • Knochenerkrankung mit erhöhter Osteoblastenaktivität z.B. Osteomalazie, Morbus Paget, primärer und sekundärer Hyperparathyreoidismus, Knochentumormetastasen
  • AP-Isoenzymdifferenzierung bei klinisch nicht eindeutigen Zuständen und Verdacht auf mehrere Ursachen der AP-Erhöhung.

 

Methode

  • IFCC

Einheit

  • U/l

Referenzbereich

  • Alters- und Geschlechtsabhängig - siehe Befundbericht

 

Beurteilung

Erhöht

  • Leber- und Gallenwegserkrankungen (Leber-AP) z.B. intra- und extrahepatische Cholestase, Cholangitis, alkoholtoxische Hepatitis, Leberkarzinome und -metastasen, akute und chronische Hepatitiden, Leberschädigung durch Pharmaka
  • Knochenerkrankungen (Knochen-AP) z.B. Morbus Paget, Osteosarkom, Osteomalazie, Knochenfraktur, Immobilisation, Knochenmetastasen, Hyperparathyreoidismus
  • maligne Tumore
  • Schwangerschaft im letzten Trimenon (Plazenta-AP)
  • Verschiedene Medikamente z.B. Allopurinol, Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin

Erniedrigt

  • Niedrige Werte sind sehr selten und kommen z.B. bei der seltenen angeborenen Hypophosphatasämie vor.

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Stand: 07.04.2009
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Wednesday, 20. September 2017